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Internationales

Diese begrüßenswerte Zielsetzung zieht allerdings Probleme nach sich, die bisher in der öffentlichen Diskussion um Internationalisierung keinen Niederschlag finden und auch im politischen Prozess unzureichend erörtert und gelöst werden. Schon heute leben viele ausländische Studierende in sehr schwierigen sozialen Verhältnissen, auf die bisher seitens der Politik kaum eingegangen worden ist. Betroffen sind vor allem Studierende aus Nicht-EU-Staaten sowie free-mover in wesentlich höherem Maße als Programmstudierende. Als Problemfelder sind hier u.a. bezahlbarer Wohnraum, die auf 90 Tage befristete Arbeitserlaubnis, kostenpflichtige Sprachkurse und für Ausländerinnen und Ausländer oft unzumutbaren Behördengänge zu nennen. Kommt dann noch unerwartet eine Krankheit hinzu oder die Unterstützung aus dem Heimatland bleibt aus, dann stehen ausländische Studierende schnell vor dem vorzeitigen Studienende.