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Studienreform

Dementgegen überlagert der Trend zur Ökonomisierung des Hochschulsystems, der sich in einem Politikmix aus Haushaltskürzungen, Effizienzdiktaten, Wettbewerbs- und Standortmetaphorik ausdrückt, die erforderliche ergebnisoffene bildungs- und hochschulpolitische Meinungsbildung. Eine inhaltliche Studienreformdiskussion muß sich demgegenüber an folgenden Fragestellungen orientieren:
  • an den Zusammenhängen zwischen der Reform der Strukturen (Studiendauer, gestufte Abschlüsse, Verhältnis Fachhochschulen Universitäten z.B.) und der inhaltlichen Reform des Studiums (Ausbau problemorientierter Lernformen z.B.),
  • an den Zusammenhängen von Studienreform, Wissenschaft und Gesellschaft,
  • an der gleichberechtigten Beteiligung von Studierenden mit ihren individuellen Voraussetzungen, Interessen und Fähigkeiten an der Gestaltung von Studiengängen,
  • an der Öffnung der Hochschulen durch die Gleichstellung beruflicher und wissenschaftlicher Bildung sowie der Stärkung solcher Hochschulfunktionen wie berufsbegleitender Studienangebote und berufsunabhängiger wissenschaftlicher Weiterbildung.