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ErzieherInnen streiken für Gesundheitsschutz und höhere Löhne

Im derzeitigen Tarifkonflikt der Kindertagesstätten zeichnet sich keine schnelle Lösung ab. In der letzten Woche streikten viele Tausend Beschäftigte (Dienstag 25 000, Mittwoch 15 000) und viele Kindertagesstätten blieben geschlossen. Grund  für die Streiks ist die Forderung von Ver.di und GEW nach einem tariflich geregelten Gesundheitsschutz für die 220 000 bei Kommunen angestellten Erzieherinnen und Sozialarbeiter, wie beispielsweise Lärmdämmung und Bewegungsprogramme. Außerdem werden deutlich höhere Löhne gefordert. Im Schnitt verdienen ErzieherInnen ca. 2400 Euro brutto, da aber viele von ihnen nur in Teilzeit arbeiten kommen sie oft nur auf 1000 Euro netto. Gefordert werden je nach Gehaltsstufe monatlich 200 bis 1000 Euro mehr. Derzeit scheint aber noch keine Einigung in Sicht zu sein. Die Arbeitgeber kritisieren, der Gesundheitsschutz werde nur als Vorwand genutzt, weil aufgrund der Friedenspflicht für mehr Geld nicht gestreikt werden darf.