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Union "Wirr in Europa"

Die SPD zieht dieses Jahr mit der klaren Forderung nach einem radikalen Politikwechsel in den Europawahlkampf. Europa, das seit Jahren von Konservativen und Marktradikalen regiert wird, soll zu einem sozialen Europa werden - einem Europa der Menschen. Dabei sollen soziale Standards in ganz Europa gestärkt werden, die Finanzmärkte endlich stärker reguliert werden, damit sich eine solche Finanzkrise wie die aktuelle nicht wiederholen kann, und Europa demokratischer gestaltet werden. Mit klaren Vorstellung über die Zukunft Europas steht die SPD jedoch ziemlich alleine da. Die CDU übertrifft sich von Woche zu Woche in konzeptlosen und inhaltsleereren Ausführungen. Vertreterinnen und Vertreter der Liberalen glauben immer noch an die längst gescheiterte Ideologie, dass die Märkte schon alles regeln werden und soziale Standards für die Menschen nicht benötigt werden. Diese Politik kann jedoch keine Zukunft haben. Sehr gelungen auch der Europawahlkampfauftakt der Linken: Vor rund 100 Zuhörern beschimpft Oskar Lafontaine in der Kölner Innenstadt die etablierten Parteien und die Medien, präsentiert jedoch keine sinnvollen Konzepte für Europa. Folglich kann trotz aller kritischen Auseindersetzung mit der SPD die einzig richtige Entscheidung sein, ins Wahllokal zu gehen und die Stimme für Martin Schulz, Evelyn Gebhardt und 97 weitere Kandidatinnen und Kandidaten abzugeben, die in den nächsten Jahren mit klaren Vorstellungen für ein soziales Europa kämpfen wollen.