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Erschreckendes Ausmaß der Zweckentfremdung von Studiengebühren in Münster wird deutlich

Auf Druck der Juso-Hochschulgruppe hin, hatte der Kanzler der Universität Münster Ende Februar eine Zweckentfremdung von Studiengebühren in Höhe von rund 55.000 Euro zugeben müssen. Damals sprach er von einer „einmaligen Fehlbuchung“. Die Juso-HSG glaubte kein Wort und befürchtete, dass es sich bei der Fehlverwendung lediglich um die Spitze eines Eisbergs handeln könnte. So wurde von Seiten der StudierendenvertreterInnen weiter nachgehhakt und schließlich nahmen die Juso-HSG Mitglieder André Schnepper und Ninja Schmiegen sogar Akteneinsicht. Der zusehends in Bedrängung geratene Kanzler der Uni Münster gab dann schließlich zu, dass insgesamt rund 235.000 Euro Studiengebühren zweckentfremdet worden waren. Er gelobte Besserung, und ordnete entsprechende Rückbuchungen an, womit das Geld nun überschüssig ist. Doch das Studiengebührenmärchen endet nicht glücklich. Eine Rückzahlung der überschüssigen Gelder wurde per professoraler Senatsmehrheit verhindert. Mehr unter www.jusohsg.de