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Lieber menschlich statt männlich!


Anlässlich des Weltmännertages am 03. November erklärt die stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Claudia Bogedan: Viele glauben, dass Männer das neue schwache Geschlecht sind. Dabei geht es nicht nur um die geringere Lebenserwartung, die Michail Gorbatschow 2000 zur Einführung des Weltmännertags veranlasste. Viele meinen, dass Jungs heute in der Schule benachteiligt würden. Diese Angst scheint jedoch insoweit unbegründet, da Männer im Schnitt von der Ungleichheit der Geschlechter nach wie vor profitieren. Sie verdienen mehr, sie besetzen in überwiegender Zahl die Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Es fehlt jedoch den meisten jungen Männern, so eine Studie des Familienministeriums, an geeigneten Vorbildern für ihre eigene „neue Geschlechtsidentität“. Die modernisierten Geschlechterrollen sind für sie mit größeren Schwierigkeiten verbunden. „Hier liegt eine große Herausforderung moderner Gleichstellungspolitik“ sagt die Juso-Vize. „Gleichstellung ist kein Nullsummenspiel. Am Ende steht der Gewinn von mehr Freiheit und mehr Lebensqualität für beide Geschlechter.“ so Bogedan weiter.