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Gleichstellungspolitik

Unser Selbstverständnis als feministischer Richtungsverband legt einen besonderen Arbeitsschwerpunkt auf die Benachteiligung von Frauen. Zwar erreichen inzwischen mehr Frauen eine Hochschulzugangsberechtigung, jedoch nehmen weit weniger dann auch ein Studium auf. In der weiteren Folge sinkt die Beteiligung von Frauen im Wissenschaftsbetrieb dann dramatisch ab. Herrscht bei der Aufnahme des Studiums noch eine Geschlechterparität, fällt der Anteil bis zu C4-Professuren auf 10%. Auch die Fächerwahl ist immer noch durch starke Geschlechtsstereotype geprägt. So sind Frauen in „typisch weiblichen“ Studiengängen (Lehramt, sozial- und gesundheitsorientierte Studiengänge, Sprach- und Kulturwissenschaften) überrepräsentiert, wogegen Männer weit häufiger „typisch männliche“ Studiengänge (Ingenieursstudiengänge, Naturwissenschaften) wählen. Zu Gleichstellungspolitik gehört für uns darüber hinaus das Eintreten für Minderheiten. MigrantInnen, Schwule, Lesben, Transsexuelle, ausländische Studierende und behinderte Menschen müssen ebenso Rechte und Schutz vor Diskriminierung erhalten. Aus diesem Grund gehören für uns der Kampf für barrierefreie Hochschulen, die Erhöhung des Anteils Studierender mit Migrationshintergrund, gleiche Rechte für ausländische Studierende und die Schaffung eines diskriminierungsfreien Umfelds für sexuelle Minderheiten zur politischen Agenda.