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SPD-Grundsatzprogramm: Erfolg für Initiative junger Frauen in der SPD!


Zu den Beschlüssen des Bundesparteitages erklären die stv. Juso-Bundesvorsitzenden Cordula Drautz und Claudia Bogedan: Die Kampagne für ein neues Gleichstellungskapitel (www.neues-gleichstellungskapitel.de) im SPD-Grundsatzprogramm war ein voller Erfolg. 700 namentliche UnterstützerInnen und Beschlüsse von München bis Berlin haben gezeigt: Die SPD will ein modernes Frauen- und Familienbild. Nach achtmonatiger Kampagne und Kampfabstimmung auf dem Parteitag konnten sich die Jusos mit ihrer Forderung nach Wiederaufnahme des Satzes aus dem Berliner Programm durchsetzen: "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden." Beck unterstützte die Initiative der Jusos und der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in seinem Einstiegsbeitrag. "Die gefassten Beschlüsse der SPD spiegeln die gesellschaftliche Wirklichkeit wider. Ein moderner Familienbegriff versteht nicht nur die Ehe als Lebensmodell. Die SPD erkennt die Vielfalt der Formen des Zusammenlebens an. Sie möchte alle Menschen auf ihren Lebenswegen unterstützen: Verheiratete Paare, Kinderlose, Alleinerziehende oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Das ist ein starkes Bekenntnis zu einem modernen Familienbild und ein Riesenschritt für die Emanzipation von Frauen", freut sich Cordula Drautz. Die Sozialdemokratie bekennt sich zudem dazu, dass auch der Gesetzgeber für die Durchsetzung von Gleichstellung verantwortlich ist. Sie folgt dem norwegischen Vorbild, dass Führungspositionen in Unternehmen, Verwaltung, Wissenschaft und Forschung sowie Aufsichtsgremien zu 50% mit Frauen besetzt sein sollen. "Damit ist deutlich geworden: Die SPD bleibt ihrer Tradition als Frauenpartei treu und tritt an der Seite der Frauenbewegung für wahre Gleichstellung ein. Mit diesen zukunftsweisenden Beschlüssen nimmt sie deutlich Abstand von dem Roll-Back, der heute wieder von den Eva Hermans und Bischof Mixas dieser Welt in die Gesellschaft getragen wird", kommentiert Claudia Bogedan. Weitere Informationen: www.neues-gleichstellungskapitel.de Ein Artikel in der taz zum Thema findet ihr hier