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Jusos erklären sich solidarisch mit Freiheitsbewegung!

Anlässlich der anhaltenden Proteste in Birma erklärt der Juso-Bundesvorsitzende Björn Böhning heute in Berlin: Die nun seit Tagen anhalten Proteste in Birma gegen das dortige Militärregime werden von uns Jusos begrüßt. Unsere Solidarität gehört den Genossinnen und Genossen unser Partnerorganisation All Burma Students League, die Ende August mit einer kleinen Delegation nach Berlin zur 100-Jahrfeier der IUSY gekommen sind. Neben den Mönchen sind es auch die Studentinnen und Studenten in Birma, die für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen in Birma protestieren und unsere Solidarität im Kampf gegen das Regime gilt besonders ihnen. Es wird geschätzt, dass in Birma 1550 politische Häftlinge in Gefängnissen vegetieren und dass insgesamt 800.000 Birmesen zur Zwangsarbeit verpflichtet sind. Dies ist ein unhaltbarer Zustand und wir fordern die Staatengemeinschaft auf die friedlichen Proteste mit allen Möglichkeiten zu unterstützen. Das Militärregime in Birma wird von uns Jusos aufgefordert von jedweder Form der Gewaltanwendung gegen friedliche Demonstranten abzusehen und demokratische Reformen im Land zuzulassen. Die internationale Staatengemeinschaft ist aufgerufen, von dem Druck auf die Militärregierung in Birma nicht abzulassen. Gerade China ist gefordert, nicht aus kurzfristigem strategischen Interesse Militär und Diktatur das Wort zu reden. Wir schließen uns damit dem Aufruf unserer internationalen Dachorganisation IUSY und ECOSY an, Birma endlich zu befreien.