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Für eine starke Stimme der Studierenden

Zur Berichterstattung über eine angebliche Spaltung des studentischen Dachverbands, des freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs), erklärt Julian Zado vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: "Seit seiner Gründung engagieren sich die Juso-Hochschulgruppen im studentischen Dachverband fzs. Wir wollen eine starke, unabhängige Vertretung der Studierenden auf Bundesebene. Die Studierenden sind die größte Gruppe der Hochschulmitglieder, sie brauchen eine eigene Interessensvertretung. Diese lebt von einer starken Beteiligung und Solidarität der Mitglieder. Deshalb stehen wir zum Dachverband! Nach der Wahl von zwei Mitgliedern der Juso-Hochschulgruppen in den vierköpfigen fzs-Vorstand Ende Juli wird zunehmend über einen Konflikt zwischen den Juso-Hochschulgruppen und "anderen linken Gruppen" berichtet, der sich in letzter Zeit an aktuellen Fragen zur Unterstützung von Protestaktionen entzündet hätte. Dazu stellen wir klar, dass in der letzten Amtszeit keine Mitglieder der Juso-Hochschulgruppen dem fzs-Vorstand angehört haben. Die Entscheidungen der letzten Zeit sind nicht von uns getroffen worden, die jüngsten Entwicklungen nicht von uns zu verantworten. Die Juso-Hochschulgruppen zum Feindbild zu stilisieren, entbehrt daher jeder Grundlage. Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde mit großer Mehrheit beschlossen, bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Frühjahr 2008 eine umfassende intensive Debatte über die weitere strategische Ausrichtung des fzs zu führen. Wir werden uns an dieser Debatte konstruktiv beteiligen, denn wir halten nur dies für den richtigen Weg! Wir müssen es schaffen, eine gemeinsame Position für die weitere Ausrichtung des fzs zu finden. Daran müssen sich alle konstruktiv beteiligen. Bereits vor einer solchen Debatte den fzs zu verlassen, ist der völlig falsche Weg und schwächt die Position der Studierenden. Wir halten dies für verantwortungslos."