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Jusos fordern neues Gleichstellungskapitel!

Gleichberechtigt heißt noch lange nicht gleich stellt! Wer sich die Verhältnisse in Deutschland anschaut, weiß das: Frauen verdienen weniger, sitzen seltener in den Chefetagen, haben weit häufiger Teilzeitjobs – und das, obwohl sie besser qualifiziert sind und das Gleichberechtigungsgesetz vor 50 Jahren verabschiedet wurde! Aber nicht nur Deutschland ist ein gleichstellungspolitisches Entwicklungsland. Auch das Gleichstellungskapitel im Bremer Entwurf bleibt weit hinter dem zurück, was moderne Gleichstellungspolitik ausmacht: Mehr als eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine „gleichberechtigte Partnerschaft der Geschlechter“ will es nicht erreichen. Das ist uns Jusos und vielen anderen Frauen und hoffentlich auch Männern in der SPD zu wenig! Deshalb starten wir am 15. Mai (anlässlich des informellen Treffens der EU-Gleichstellungs- und Familienministerinnen und -minister) die Kampagne www.neues-gleichstellungskapitel.de, wo alle unterzeichnen können, die unser Anliegen unterstützen. Erstunterzeichnerinnen sind Elke Ferner, stv. Parteivorsitzende und Bundesvorsitzende der ASF und Inge Wettig-Danielmeier, Schatzmeisterin der SPD! Unterzeichen könnt ihr schon ab kommenden Montag, 14. Mai – weitererzählen erwünscht! Wer also eine moderne Gesellschaft will, die weder Frauen noch Männer benachteiligt, die keinen Lebensentwurf vor einem anderen bevorzugt und in der Frauen und Männer tatsächlich gleichen Einfluss in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft haben, der kann für ein neues Gleichstellungskapitel unterzeichnen! Die SPD muss die Kraft der Erneuerung bleiben, die erkennt: "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden." Das neue Gleichstellungskapitel