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Jusos stellen sich gegen das Bombodrom

Zum geplanten Bombenabwurfplatz in der Kyritzer Heide erklären der Juso-Bundesvorsitzende Björn Böhning und der Juso-Landesvorsitzende von Brandenburg Sören Kosanke heute in Berlin: Die Jusos sprechen sich gegen den geplanten Bombenabwurfplatz „Bombodrom“ in der Wittstock-Kyritz-Ruppiner Heide aus. Sie fordern die Bundesregierung auf, sich von diesem Projekt zu verabschieden. Gleichzeitig fordern die Jusos den SPD-Parteivorstand auf, sich deutlich und klar gegen den Bom-benabwurfplatz zu positionieren. Dazu werden die Jusos in den Gremien einen Antrag stellen. Der Bombenabwurfplatz verhindert die touristische Entwicklung einer ganzen Region und vernichtet Arbeitsplätze. Aus Gründen der wirtschaftlichen Entwicklung kann dieser Abwurfplatz nicht genehmigt werden. Verteidigungsminister Jung ist in der Pflicht, dieses aberwitzige Vorhaben aufzugeben. Die Jusos lehnen das Bombodrom auch aus friedenspolitischer Sicht ab: Der Bombenabwurfplatz dient der Vorbereitung offensiver internationaler Militäreinsätze. Damit widerspricht er aber auch der friedenspolitischen Strategie der SPD. Eine Bundeswehr, die international angriffsfähig ist, lehnen wir ab.