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Deutsche Burschenschaft fischt im Trüben

Die Deutsche Burschenschaft feiert am 31. März das 175-jährige Jubiläum des Hambacher Festes. Hierzu erklärt Julian Zado vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: "Die Feierlichkeiten der Deutschen Burschenschaft (DB) am Wochenende bestätigen erneut, dass diese Vereinigung als rechtsextrem charakterisiert werden muss. Eine Mitgliedschaft in einer Burschenschaft, die der DB angehört, und die Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands sind deshalb nicht miteinander vereinbar. Referenten bei der Veranstaltung der DB sind unter Anderem mehrere Redakteure der rechtsextremen Zeitung "Junge Freiheit" sowie ein Abgeordneter der rechtsextremen österreichischen Partei FPÖ. Vorsitzende Burschenschaft der DB ist zurzeit die in Österreich als akademische Vorfeldorganisation des Rechtsextremismus eingestufte Burschenschaft Brixia aus Innsbruck. Diese Ausrichtung einer zentralen Veranstaltung zeigt, dass nicht nur einzelne Mitgliedsburschenschaften, sondern die DB insgesamt rechtsextrem ist. Auch fast alle anderen akademischen Verbindungen haben mit solchen Burschenschaften gemeinsam, dass sie elitäre, undemokratische Organisationen sind, die Frauen und MigrantInnen ausgrenzen."