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Mietenwahnsinn stoppen – Bezahlbarer Wohnraum für Studierende muss her!

Anlässlich der aktuell veröffentlichten Studie des Moses-Mendelssohn-Instituts zur Entwicklung der Mietpreise von WG-Zimmern erklärt Julian Engelmann, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„WG-Zimmer werden dramatisch teurer, das können sich viele Studierende bald nicht mehr leisten. Durchschnittlich werden mittlerweile 363 Euro Miete verlangt. In Städten wie Frankfurt, Berlin oder München sind aber auch horrende Preise bis zu 600 Euro keine Seltenheit mehr. Dieser dramatischen Entwicklung muss sich die Bundesregierung annehmen und studentischen Wohnraum auf die Agenda setzen. Zu diesem Semesterbeginn droht wieder einmal Chaos auf dem angespannten Wohnungsmarkt. Dies darf kein Dauerzustand bleiben.

Immer mehr junge Menschen beginnen ein Studium, seit Jahren gibt es aber immer weniger Wohnheimplätze. Auf diese Entwicklung wurde nicht ausreichend reagiert. Bund und Länder müssen die Studierendenwerke endlich bei der Bewältigung dieser Aufgabe mit den nötigen Finanzmitteln unterstützen. Auch die BAföG-Wohnpauschale von 250 Euro entspricht nicht im Geringsten der bundesweiten Realität und muss dringend erhöht werden. Das Problem darf nicht weiter von der Bildungsministerin ausgesessen werden.“