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Wohnraumkonferenz zeigt dramatische Lage für Studierende

Am heutigen Gespräch zur Lage des studentischen Wohnens der SPD-Bundestagsfraktion nahmen studentische Vertreter*innen lokaler und bundesweiter Wohnraumbündnisse, das Deutsche Studentenwerk und die Juso-Hochschulgruppen teil. Zu den Ergebnissen der Konferenz erklärt Julian Engelmann, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Die Situation auf dem Wohnungsmarkt für Studierende ist alarmierend. Besonders die Zahl der Wohnheimplätze in den Hochschulstädten ist viel zu niedrig bei steigenden Studierendenzahlen. Die Unterbringungsquote muss deutlich über die aktuelle 10% Marke steigen. Der im Koalitionsvertrag vereinbarte Ausbau von Wohnheimplätzen muss daher schnellstmöglich umgesetzt und die benötigten Finanzmittel bereitgestellt werden. Hier muss der zuständige Bundesbauminister Horst Seehofer liefern. Der anstehende Wohngipfel der Bundesregierung nächste Woche darf die dramatische Lage der Studierenden nicht länger ignorieren, sondern muss dringend eine Lösung hervorbringen.

Gerade zu Beginn des Wintersemesters müssen wieder hunderte Studierende in Notunterkünften unterkommen, weil sie keine Wohnung finden. Bund, Länder und Kommunen müssen die Studierendenwerke und Studierendenschaften bei der Bereitstellung von leider benötigten provisorischen Unterkünften schnell unterstützen.“