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Seehofer kriegt Wohnungskrise nicht in den Griff – Wohnungsgipfel letzte Chance

Zum Wohnungsgipfel der Bundesregierung am morgigen Freitag erklärt Julian Engelmann, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Die Wohnungskrise ist riesig – die aktuelle Politik von Seehofer lässt jedoch bezweifeln, dass sich hier etwas bewegen wird. Horst Seehofer hat zwei Tage vor dem Wohnungsgipfel den für Bau zuständigen Staatssekretär Gunther Adler (SPD) entlassen. Wer in seinem Ministerium einen Bauexperten durch Hans-Georg Maaßen ersetzt, setzt inhaltlich und personell die falschen Akzente. Statt Populisten zu belohnen und Personalchaos in seinem Ministerium anzurichten, sollte sich der zuständige Bauminister um das Chaos auf dem Wohnungsmarkt kümmern.

Der morgige Wohnungsgipfel der Bundesregierung ist die letzte Chance und muss endlich Lösungen für die Wohnungskrise liefern. Die aktuelle Situation für Studierende ist dramatisch. In vielen Städten können sich Studierende kaum noch Wohnungen leisten. Angesichts der explodierenden Mieten werden zum Wintersemester hunderte Erstsemester in Notunterkünften unterkommen müssen. Der Wohnungsgipfel darf die dramatische Lage der Studierenden nicht ignorieren, sondern muss die Schaffung von Wohnheimplätzen durch den Bund unterstützen. Der im Koalitionsvertrag auf Druck der SPD hin vereinbarte Ausbau von Wohnheimplätzen muss schnellstmöglich umgesetzt werden.“