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Schluss mit der chronischen Unterfinanzierung der Hochschulen!

Zum Auftakt der Verhandlungen zur Nachfolge des Hochschulpakts 2020 in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) erklärt Gabriele Schraudolf, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Es braucht klare Kriterien, um die Nachfolge des Hochschulpakts endlich dauerhaft sozial und gerecht auszugestalten. Die heutige Sitzung darf nicht alleine ein Ringen um mehr Geld für das eigene Bundesland werden. Hochschulen müssen dauerhafte Sicherheit haben, dass sie bedarfsdeckende Mittel durch Bund und Länder erhalten. Um die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen zu beenden, braucht es dafür einen jährlichen dynamischen Aufwuchs von mindestens drei Prozent der Mittel.

Die Vergabekriterien müssen zudem unter Beteiligung von Studierenden erarbeitet werden. Um die Studienbedingungen für die fast drei Millionen Studierende an den Hochschulen zu verbessern, dürfen nicht nur quantitative Parameter herangezogen werden. Gute Lehre muss hierbei im Fokus stehen. Für bessere Betreuungsquoten und Arbeitsbedingungen ohne Befristungen müssen mehr Dauerstellen finanziert werden können. Gleichzeitig sollte die Mittelvergabe an Kriterien zur Förderung der Gleichstellung geknüpft werden. Zudem darf die benötigte Hochschulinfrastruktur nicht vergessen werden. Die Hochschulen sind seit Jahren unterfinanziert - Der Bund muss endlich dauerhaft in die Hochschulfinanzierung einsteigen und an diesen Missständen etwas ändern.“