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Substantielle BAföG-Reform endlich angehen!

Zu den heute veröffentlichten Eckpunkten zur geplanten BAföG-Reform erklärt Julie Göths, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Hunderttausende Studierende warten seit Jahren auf eine umfassende BAföG-Reform. Die Förderbeträge sind völlig unzureichend, um in einer Hochschulstadt wohnen und leben zu können. Auf Drängen der Studierenden und der SPD bewegt sich das Bildungsministerium nach über einem halben Jahr Untätigkeit beim Thema BAföG. Nachdem zwei Studierendengenerationen keine deutlichen Verbesserungen erlebt haben und immer mehr aus der Förderung herausgefallen sind, ist eine substantielle Reform dringend nötig. Die von Frau Karliczek vorgeschlagenen Änderungen sind seit Jahren überfällig und können deshalb nur ein erster Schritt sein.

Um die Trendwende beim BAföG auch nachhaltig zu erreichen, braucht es unbedingt eine automatische, regelmäßige Anpassung der Förder- und Freibeträge. Das BAföG muss an die Lebensrealität der Studierenden angepasst werden. Dazu muss das BAföG endlich von der Regelstudienzeit entkoppelt werden. Ebenso müssen die Altersgrenzen wegfallen, um modernen Bildungsbiographien gerecht zu werden. Wir brauchen endlich ein gerechtes, zeitgemäßes BAföG, welches wieder mehr Studierende erreicht und für mehr Chancengleichheit in der Bildung sorgt.“