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Studierendenzahlen steigen – die Hochschulfinanzierung muss es auch!

Zu den heute veröffentlichten Studierendenzahlen im Wintersemester 2018/2019 des Statistischen Bundesamtes erklärt Tabea Häberle, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Steigende Studierendenzahlen müssen eine steigende Hochschulfinanzierung bedeuten. Im Wintersemester 2018/2019 sind so viele Studierende an deutschen Hochschulen immatrikuliert wie noch nie. Die ohnehin schon unzureichende Finanzierung der Hochschulen steigt dabei jedoch nicht in gleichem Maße. Um endlich bessere Studienbedingungen zu gewährleisten, müssen Bund und Länder gemeinsam zu einer bedarfsdeckenden Hochschulfinanzierung beitragen. Die Nachfolge des Hochschulpakts muss daher mit einem drastischen Mittelaufwuchs ausgestaltet und dauerhaft verstetigt werden.

Insbesondere die Lehre darf unter einer stetig schlechter werdenden Betreuungsquote durch Dozierende nicht weiter leiden. Gleichzeitig darf die soziale Infrastruktur nicht vergessen werden. Es braucht einen deutlichen Ausbau von bezahlbarem studentischen Wohnraum, von Beratungsangeboten, Mensen und Lernplätzen an den Hochschulen. Hierfür bekräftigen wir unsere Forderung nach einem Hochschulsozialpakt, um die Studierendenwerke in ihren Aufgaben finanziell zu unterstützen. Gute Studienbedingungen erfordern einen gemeinsamen finanziellen Kraftakt von Bund und Ländern, Frau Karliczek darf hier nicht weiter schlafen!“