Bundesverband der Juso-Hochschulgruppen

Newsletter Februar 2018

Inhalt

  1. 44 Prozent #NoGroKo - Jetzt entscheiden die Mitglieder
  2. Save the Date: Seminarwochenende in Wolfsburg vom 16.-18. März
  3. Vollversammlung des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
  4. Treffen des BAföG-Bündnis
  5. fzs-Winterkongress
  6. Lernfabriken meutern-Protestkonferenz
  7. Pressemitteilung: 70 Jahre Stillstand beim Hochschulzugang
  8. Pressemitteilung: Fall Germania - Keine reaktionären Vereinigungen an Hochschulen!

44 Prozent #NoGroKo – Jetzt entscheiden die Mitglieder

Der Widerstand gegen eine erneute Große Koalition wächst stetig. Mit Blick auf den Mitgliederentscheid kommt es jetzt auf jede einzelne Stimme an. Wir bleiben bei unseren Argumenten für einen progressiven Aufbruch mit der SPD. Ein ernstgemeinter Erneuerungsprozess kann nur außerhalb einer Großen Koalition gelingen. Hier geht es zu unserer Pressemitteilung zum Sonderparteitag in Bonn.

Wer beim Mitgliederentscheid der SPD mitstimmen möchte, muss bis zum 6. Februar um 18 Uhr in der Mitgliederdatenbank eingetragen sein. Dies hat der Parteivorstand in seiner Sitzung am 29. Januar festgelegt. In die Datenbank eingetragen wird jedes Mitglied, das zuvor vom Ortsverein aufgenommen wurde.

Save the Date: Seminarwochenende in Wolfsburg

Vom 16. bis 18. März findet das erste Seminarwochenende in diesem Jahr in Wolfsburg statt. Thematisch wird es wieder drei Seminare zur Auswahl geben. Neben einem Qualifizierungsseminar zu den Grundlagen der Hochschulpolitik werden wir uns mit der Thematik Studienfinanzierung und der 68er-Bewegung näher beschäftigen. Auch wollen wir bereits auf das 45-jährige Jubiläum der Juso-Hochschulgruppen anstoßen, das sich am 18. März jährt.
Die Anmeldung wird ab dem 07. Februar unter www.juso-hochschulgruppen.de möglich sein.

Vollversammlung des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren

Am 13. und 14. Januar waren wir bei der Vollversammlung des Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren (ABS) vertreten. Dabei wurden zwei neue Bündnis-Koordinator*innen und ein neuer ABS-Rat gewählt, in dem wir auch wieder vertreten sind. Zudem wurden die Entwicklungen der Studiengebühren für EU-Ausländer*innen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg analysiert und Handlungsmöglichkeiten diskutiert, um diese zu verhindern.

Treffen des BAföG-Bündnis

Das überparteiliche BAföG-Bündnis, das sich für eine umfassende Reform des BAföG einsetzt, hat sich im Januar getroffen, um zum einen die Arbeit des vergangenen Jahres zu reflektieren und über die Ausrichtung des Bündnisses zu entscheiden. Zum anderen haben wir Projekte und die Arbeitsweise für das aktuelle Arbeitsjahr koordiniert. Gerade in Zeiten rückgängiger Gefördertenquoten und steigender Kosten, insbesondere für Wohnraum, sind Verbesserungen beim BAföG dringend nötig.

fzs-Winterkongress

Vom 19.-21. Januar fand der Winterkongress des fzs in Kassel statt, der die Veranstaltungsreihe "never again" einleitete. Auch wir haben teilgenommen und konnten uns mit verschiedensten Vertreter*innen der Hochschulpolitik intensiv über rechte Strukturen und Aufarbeitung an Hochschulen austauschen. Die Workshops behandelten rechte Strukturen von der Weimarer Republik bis zum Aufstreben der neuen Rechten. Schwerpunkte waren dabei einerseits die Analyse ihrer Ideologie und Methodiken und andererseits den jeweils angemessenen Umgang mit diesen Strukturen.

Lernfabriken meutern-Protestkonferenz

Vom 26. bis zum 28. Januar hat in Halle an der Saale die vierte Protestkonferenz von "Lernfabriken ...meutern" stattgefunden. An den drei Tagen wurde vor allem die Struktur des Bündnisses überarbeitet, um das anstehende Arbeitsjahr erfolgreich zu bestreiten und den Bildungsprotest zu organisieren. Mehr Infos zu „Lernfabriken meutern“ gibt es auf der Homepage.

Pressemitteilung: 70 Jahre Stillstand beim Hochschulzugang

Den 70. Geburtstag der Kultusministerkonferenz (sic!) haben wir zum Anlass genommen, auf die immer noch unzureichenden Regelungen beim Hochschulzugang hinzuweisen. Es fehlt der Wille in Hinblick auf einheitliche Zugangsvoraussetzungen einen Konsens zu finden. Jedes Jahr bleiben dadurch viele Studienplätze unbesetzt. Auch das Studieren ohne Abitur ist fast in jedem Bundesland anders geregelt. Die KMK muss sich endlich einigen, damit sich die Hochschulen weiter für beruflich Qualifizierte öffnen. Lest mehr in unserer Pressemitteilung.

Pressemitteilung: Fall Germania - Keine reaktionären Vereinigungen an Hochschulen!

Nachdem ein Liedbuch mit holocaustverherrlichenden Texten der Burschenschaft Germania in Österreich öffentlich geworden ist, soll die Burschenschaft Germania aufgelöst werden. Wir begrüßen diesen Schritt, auch wenn er das Problem von rechten Gedankengut nicht löst. Daher fordern wir weitere Aufklärung zu Studentenverbindungen und eine Erweiterung des Unvereinbarkeitsbeschlusses der SPD mit Studentenverbindungen. Lest mehr in unserer Pressemitteilung.

 
© Bundesverband der Juso-Hochschulgruppen
Newsletter online lesen
Newsletter abbestellen
Twitter   Facebook