Bundesverband der Juso-Hochschulgruppen

Newsletter Juni 2015

Inhalt

  1. Sommerschule zu studentischem Engagement
  2. Wissenschaftskongress der SPD-Bundestagsfraktion
  3. Unsere Forderung nach langfristiger Wissenschaftsfinanzierung
  4. Änderungen beim Deutschlandstipendium
  5. Im Zweifel für die Freiheit - keine VDS
  6. Das Digitale Grundsatzprogramm der SPD
  7. Rote Linien für gute Beschäftigungsbedingungen

 

Einladung: Sommerschule zu studentischem Engagement vom 1. bis 5. August

Endlich ist es soweit: Die Anmeldung zur Sommerschule ist freigeschaltet! Unter dem Titel „Hast du nichts besseres zu tun... als die Welt zu verändern?“ wollen wir uns vom 1. bis 5. August in Springe in vielfältigen Formaten mit allen Fragen zum Thema Studentisches Engagement auseinandersetzen. Ebenso beschäftigen wir uns mit Frauen*-Empowerment und bieten verschiedene Qualifikationsseminare für Euer hochschulpolitisches Engagement vor Ort an. Wir freuen uns auf eine tolle Zeit mit euch in Springe, auf spannende Diskussionen, Sommer, Sonne und Sozialismus! Anmelden könnt Ihr Euch ab sofort und bis zum 09. Juli. Alle organisatorischen Informationen und das Programm findet Ihr auf unserer Homepage.

Rückschau: Wissenschaftskongress der SPD-Bundestagsfraktion

Am 8. Juni fand der Wissenschaftskongress „Zukunft der Wissenschaft: Nachwuchs fördern, Exzellenz ausbauen“ der SPD-Bundestagsfraktion statt. Vor gut 200 Teilnehmenden aus Politik und Wissenschaft wurde zu den Themen „Zukunft der Exzellenzförderung“ und „Zukunft des wissenschaftlichen Nachwuchs“ diskutiert. Die kritischen Positionen der Juso-Hochschulgruppen zur Paktfinanzierungen und insbesondere zur Exzellenzinitiative fanden vor allem im Publikum großen Anklang und belebten die Diskussion. Die Fotodokumentation zur Veranstaltung findet Ihr auf flickr.

Unsere Forderung nach langfristiger Wissenschaftsfinanzierung

Zur Zukunft der Exzellenzförderung und zum neuen Pakt für wissenschaftlichen Nachwuchs veröffentlichten wir einen Beitrag im Newsletter des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie sowie unter www.forscher.de. Für uns ist klar: Die Wissenschaftspolitik muss endlich langfristige und mutige Antworten auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Wissenschaftssystem finden - und den Sofortmaßnahmen in Form von Wissenschaftspakten eine echte Alternative gegenüberstellen. Mehr zum Thema findet Ihr hier.

Änderungen beim Deutschlandstipendium

Vier Jahre nach der Einrichtung des Programms will das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Stipendienprogramm-Höchstgrenzen-Verordnung erneut verändern, um die  Verwendung bisher nicht ausgeschöpfter Stipendienmittel zu erzielen. So sollen zukünftig Hochschulen, an denen bereits heute 1,5 Prozent der Studierenden ein „Deutschlandstipendium" erhalten, die von anderen Hochschulen nicht ausgeschöpften Stipendienkontingente nutzen können. Unsere vom Ministerium erbetene Stellungnahme könnt Ihr auf unserer Homepage lesen.

Im Zweifel für die Freiheit - keine VDS

Justizminister Maas hat einen Gesetzentwurf für die Vorratsdatenspeicherung - neuerdings „Höchstspeicherfrist“ genannt - vorgestellt und fand dafür auf dem SPD-Parteikonvent am 20. Juni eine knappe Mehrheit. Im Vorfeld haben wir uns gemeinsam mit den Jusos gegen diese ungerechtfertigte Beschränkung der Freiheit ausgesprochen, wie Ihr in dem von uns unterzeichneten Aufruf lesen könnt.

Das digitale Grundsatzprogramm der SPD

Die Digitalisierung hat Einfluss auf alle Lebensbereiche: ob im Job, zu Hause oder in der (Hoch-)Schule. Diesen Prozess soll die SPD gestalten. Der Beirat #DigitalLeben, in dem auch wir mitdiskutiert haben, hat deshalb nun den Entwurf eines digitalen Grundsatzprogramms vorgelegt. Dieses Programm soll auf dem Bundesparteitag im Dezember 2015 verabschiedet werden. Ab dem 29. Juni findet Ihr das Papier online und seid eingeladen mitzudiskutieren, die Vorschläge zu bewerten und eigene Ideen einzubringen.

Rote Linien für gute Beschäftigungsbedingungen

Wir haben die Anhörung des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz kommentiert: „Gute Wissenschaft braucht immer gute Beschäftigungsbedingungen. Die SPD zeigt sich mit ihren Forderungen an das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz als Vorreiterin in der Großen Koalition. Die Forderungen sind rote Linien, hinter die nicht zurückgefallen werden darf." Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.
 
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