Bundesverband der Juso-Hochschulgruppen

Newsletter Mai 2015

Inhalt

  1. Wider den Gebührenwahn an den Hochschulen - Bildung ist keine Ware
  2. Bologna gibt's nicht für lau!
  3. Hilfe für Geflüchtete ist kein monetäres Problem, sondern humanitäre Pflicht!
  4. Das Deutschlandstipendium war und bleibt ein echter Reinfall!
  5. Gleichwertigkeit anerkennen - beide Bildungswege fördern!
  6. Sitzung des Beirats der Juso-Hochschulgruppen
  7. Rückschau auf das BKT 01/2015

 

 

Wider den Gebührenwahn an den Hochschulen - Bildung ist keine Ware

Seit nunmehr einem halben Jahr sind in der gesamten Bundesrepublik die allgemeinen Studiengebühren wieder abgeschafft. Dies ist jedoch lediglich ein Etappensieg – denn es muss darum gehen, alle Bildungsgebühren abzuschaffen. Dieser Homepageartikel greift die Argumentation gegen jegliche Bildungsgebühren auf und identifiziert die wichtigsten Handlungsfelder.

 

Bologna gibt's nicht für lau!

Passend zur Bologna-Konferenz beschäftigt sich auch endlich die Große Koalition mit dem Thema Bologna. Doch ihr Antrag krankte vor allem an einem Fehler: Er beschränkt sich selbst. Alle aufgelisteten Vorhaben werden unter Finanzierungsvorbehalt gestellt. Dabei verkennt die Regierungskoalition, dass es dringend finanzielle Aufwüchse für die Finanzierung der Bildungspolitik geben muss. Lest hier unsere zugehörige Pressemitteilung.

 

Hilfe für Geflüchtete ist kein monetäres Problem, sondern humanitäre Pflicht!

Anfang Mai fand im Kanzleramt ein Gipfel zur Flüchtlingspolitik statt. Dazu haben wir in unserer Pressemitteilung klar gemacht, dass Geflüchtete nicht als monetäres Problem in den Finanzbeziehungen von Bund, Ländern und Kommunen gesehen werden dürfen. Statt wie bisher auf eine verfehlte Abschreckungs- und  Abschottungspolitik zu setzen, müssen jetzt endlich Menschenleben gerettet werden. Bereits im Januar haben die Juso-Hochschulgruppen im Rahmen der  aktuellen Debatte um die Flüchtlingspolitik ein Positionspapier mit  Maßnahmen im Bildungsbereich veröffentlicht. Das Papier findet sich hier.

 

Das Deutschlandstipendium war und bleibt ein echter Reinfall!

Bundesbildungsministerin Wanka hat auf der Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium mal wieder jenes in den Himmel gelobt. Aber sie muss endlich einsehen, dass das Deutschlandstipendium ein echter Reinfall ist. Statt einen Beitrag für mehr Chancengleichheit zu leisten,  trägt es einzig und allein zur Elitenbildung bei. Unsere Pressemitteilung zu dem Thema findet ihr hier.

 

Gleichwertigkeit anerkennen - beide Bildungswege fördern!

Die Bundesregierung bekennt sich zur Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Das ist die absolut richtige Feststellung. Dieser Feststellung müssen durch die Förderung beider Bildungswege, insbesondere des dualen Systems mit Novellierung des Berufsbildungsgesetzes, jetzt Taten folgen. Lest hier unsere Pressemitteilung mit unseren weiteren Forderungen.

 

Rückschau: Beiratssitzung in Berlin

Am 20. Mai fand die erste Sitzung des Beirats in diesem Jahr statt. Vor der gut besetzten Runde präsentierte der Bundesvorstand seine derzeitige Arbeit und aktuelle Themenschwerpunkte sowie die Gute-Arbeit-Kampagne. Es folgte eine intensive und produktive Diskussion über die Politisierung von Studierenden und mögliche Konsequenzen für die zukünftige Arbeit der Juso-Hochschulgruppen und der SPD. Den Abschluss bildete eine Sammlung der wichtigsten hochschulpolitischen Themen im Jahr 2016 und darüber hinaus.

 

Rückschau: Bundeskoordinierungstreffen in Weimar

Unser erstes Bundeskoordinierungstreffen in diesem Jahres fand vom 22. bis 24. Mai in Weimar statt. Wir haben uns diesmal unter anderem mit der Aufarbeitung der Rolle von Studierendenschaften während des Nationalsozialismus, der Digitalisierung der Gesellschaft und der Wichtigkeit von Kulturpolitik auseinandergesetzt. Außerdem haben wir über die Legalisierung von Cannabis und die Vorratsdatenspeicherung diskutiert. Des Weiteren konnten wir Isabella Albert vom freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) und Ricarda Lang von Campusgrün begrüßen und so unsere Bündnisarbeit weiter stärken. Außerdem wurde Daniel Choinovski für ein weiteres Jahr als Bundesgeschäftsführer bestätigt und Anna Wilhelmi in den Bundesvorstand nachgewählt. Einen ausführlichen Bericht findet ihr auf unserer Homepage.

 

 
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