Bundesverband der Juso-Hochschulgruppen

Newsletter Oktober 2018

Inhalt

  1. Jetzt Anmelden: Unser Seminarwochenende im Oktober
  2. Bundeskoordinierungstreffen 18/II im November
  3. Konferenz zur Lage des studentischen Wohnens
  4. FES-Konferenz "Wie sich Bildung in Zukunft ändern muss"
  5. Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung
  6. GEW Wissenschaftskonferenz in Budenheim
  7. Juso-Europakongress in Frankfurt
  8. PM: Mietenwahnsinn stoppen
  9. PM: Karliczek muss liefern: Kooperationsverbot gehört abgeschafft
  10. PM: Seehofer kriegt Wohnungskrise nicht in den Griff
  11. PM: Schluss mit der chronischen Unterfinanzierung der Hochschulen
  12. Termine

Jetzt Anmelden: Unser Seminarwochenende im Oktober

Sei dabei bei unserem Seminarwochenende vom 19. bis 21. Oktober in Würzburg! Ein spannendes Programm wartet auf Dich:
Seminar I:  It’s time for Europe! Den europäischen Hochschulraum gestalten!
SeminarII: „Let’s talk about feminism!“ Querschnitt Feminismus
Seminar III: Kritik der politischen Ökonomie – damals wie heute

Die Anmeldung ist noch bis diesen Freitag, 5. Oktober möglich unter: www.juso-hochschulgruppen.de 
 

Bundeskoordinierungstreffen 18/II im November

Vom 16.-18. November findet das nächste Bundeskoordinierungstreffen der Juso-Hochschulgruppen in Berlin statt. Neben der Antragsberatung steht die turnusgemäße Wahl des Bundesvorstands auf der Tagesordnung. Anträge und Kandidaturen für den Rundbrief müssen bis Sonntag, 14. Oktober 2018, um 23.59 Uhr eingereicht werden. Die Anmeldung wird ab Mitte Oktober geöffnet. 
Bei Fragen könnt Ihr Euch jederzeit an die Bundesgeschäftsführung wenden.

Konferenz zur Lage des studentischen Wohnens

Am 14. September haben wir auf Einladung der SPD-Bundestagsfraktion am "Gespräch zur Lage des studentischen Wohnens" teilgenommen. Dabei haben Vertreter*innen aus verschiedenen lokalen Wohnraumbündnissen von der Situation für Studierende auf dem Wohnungsmarkt in Hochschulstädten berichtet. Es wurde klar, dass hier schnell eine Lösung gefunden werden muss. In einer gemeinsamen Erklärung wurde der Wohngipfel der Bundesregierung aufgefordert, auf die dramatische Lage der Studierenden zu reagieren und die Schaffung neuer Wohnheimplätze endlich anzugehen. Zum Positionspapier geht es hier.
 

FES-Konferenz "Wie sich Bildung in Zukunft ändern muss"

Am 17. September fand die Konferenz "Das Ende der Kreidezeit - Wie sich Bildung in Zukunft ändern muss" der Friedrich-Ebert-Stiftung statt, an der auch wir teilgenommen haben. Über mehr Durchlässigkeit und Heterogenität im Bildungssystem wurde ebenso intensiv diskutiert wie über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung. Als Fazit der Konferenz wurde festgehalten, dass die Digitalisierung viele Chancen für das Bildungssystem bietet, Ungleichheiten zu beseitigen, gleichzeitig aber auch neue Hürden entstehen können, auf die es Antworten zu finden gilt.

Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung 

Am 22. September haben wir am Aktionstag und der Demonstration für sexuelle Selbstbestimmung in Berlin teilgenommen. Der Aktionstag stellte gleichzeitig den Gegenprotest zum sogenannten "Marsch für das Leben" dar, bei dem tausende Demonstrierende, darunter fundamentalistische Christ*innen, Konservative und rechtsextremistische Gegner*innen der Pro-Choice Bewegung, aufliefen. Gemeinsam mit vielen anderen Gegendemonstrant*innen, Vertreter*innen aus Bündnissen, Gewerkschaften und Parteien konnten wir ein deutliches Zeichen für die Selbstbestimmung von Frauen* und gegen rechtsnationalistische und fundamentalistische Bewegungen setzen.

GEW Wissenschaftskonferenz in Budenheim

Vom 26. bis 29. September haben wir an der Wissenschaftskonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Budenheim teilgenommen. Unter dem Motto "Lust oder Frust? Qualität von Lehre und Studium auf dem Prüfstand" haben wir diskutiert wie Lehre an Hochschulen verbessert werden kann. Es wurde klar: Gute Lehre geht nur mit guten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten einher. Dafür braucht es eine verlässliche und dauerhafte Hochschulfinanzierung durch Bund und Länder. Im Budenheimer Memorandum wurde festgehalten, dass der Hochschulpakt durch die Bundesregierung dringend verstetigt und ausgeweitet werden muss. Mehr Infos gibt es hier.

Juso-Europakongress in Frankfurt

Vom 28.-30. September haben wir am Europakongress der Jusos unter dem Motto #grnznls teilgenommen. Neben spannenden Diskussionen mit Genoss*innen aus europäischen Partner*innenorganisationen haben wir uns mit einem Workshop zum Thema "Erasmus, Interrail und Co - Wie sieht der europäische Jugendaustausch aus?" einbringen können. Dort haben wir gemeinsam mit den Teilnehmer*innen über die Zukunft des europäischen Jugendaustausches diskutiert und unsere These für einen sozial gerechteren, grenzenlosen Jugendaustausch in der Diskussionsrunde am Sonntag vorgestellt. Vielen Dank für Euren Input und die guten Diskussionen!

Pressemitteilung: Mietenwahnsinn stoppen

Die kürzlich veröffentlichte Studie des Moses-Mendelssohn-Institut zeigt: WG-Zimmer werden in deutschen Hochschulstädten dramatisch teurer. Viele Studierende können sich die durchschnittliche Miete von 363 Euro für ein Zimmer nicht mehr leisten. Die BAföG-Pauschale von 250 Euro ist hierfür bei weitem nicht mehr ausreichend, um die Wohnkosten zu decken. Die Bundesregierung muss sowohl die BAföG-Reform schnellstmöglich umsetzen, als auch mehr studentischen Wohnraum schaffen. Lest mehr dazu in unserer Pressemitteilung.

Pressemitteilung: Karliczek muss liefern - Kooperationsverbot gehört abgeschafft 

Das Kooperationsverbot in der Bildung gehört abgeschafft. Es muss endgültig und vollumfänglich fallen. Eine Lockerung wurde auf Vorstoß der SPD im Koalitionsvertrag vereinbart und muss schnellstmöglich umgesetzt werden. Nur so kann der Bund zuverlässig und langfristig in die Infrastruktur von Schulen und Hochschuen investieren. Ministerin Karliczek muss endlich Klarheit im Streit mit den Ländern schaffen und sich um die Abschaffung des Verbotes kümmern. Lest mehr in unserer Pressemitteilung.

Pressemitteilung: Seehofer kriegt Wohnungskrise nicht in den Griff

Die Wohnungskrise ist riesig, gerade auch für viele Studierende, die zu Semesterbeginn keine Unterkunft finden. Doch anstatt die Priorität im zuständigen Bundesministerium auf das Thema Wohnen zu richten, hat Horst Seehofer im Vorfeld des Wohngipfels der Bundesregierung durch die Maaßen-Affäre nur Chaos in seinem Ministerium angerichtet. Auf Antworten zur Bewältigung der Wohnungskrise wartet man vergeblich. Die Bundesregierung ist angehalten, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Schaffung von mehr studentischem Wohnraum schnellstmöglich umsetzen. Lest mehr in unserer Pressemitteilung.
 

Pressemitteilung: Schluss mit der chronischen Unterfinanzierung der Hochschulen

Die Verhandlungen um die Nachfolge des Hochschulpakts sind in vollem Gange. Für uns ist klar: Um die Verstetigung des Hochschulpaktes sozial und gerecht auszugestalten und die dauerhafte Unterfinanzierung der Hochschulen zu beenden, braucht es einen Aufwuchs der Mittel und klare Kriterien, die unter Beteiligung  von Studierenden erarbeitet werden. Gute Lehre muss dabei zwingend im Fokus stehen. Der Bund muss dauerhaft in die Hochschulfinanzierung einsteigen und so endlich für gute Studien- und Arbeitsbedingungen sorgen. Lest mehr in unserer Pressemitteilung.

Termine 

 
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