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Hochschulzugang/-zulassung

Der Zugang zur Hochschule bleibt leider immer noch vielen Menschen verwehrt. Selektive Zulassungshürden in Form von NCs, Auswahlgesprächen oder Prüfungen sind Folgen eines seit Jahrzehnten währenden Studienplatzmangels und auch der Zugang zur Hochschule für beruflich Qualifizierte ohne Abitur ist immer noch nicht ausreichend geregelt.
 
Wir Juso-Hochschulgruppen wollen, dass jede*r Interessierte ein Fach seiner*ihrer Wahl studieren kann. Da wir in Deutschland aber seit den 70er Jahren nicht mehr genug Studienplätze für alle Studieninteressierten haben gibt es diverse Zulassungshürden, an denen viele junge Menschen scheitern. Neben der Abiturnote nutzen viele Hochschulen mittlerweile Auswahlgespräche, Zulassungstests und andere fragliche Auswahlverfahren, um sich die vermeintlich „besten" Studierenden herauszusuchen. Diese Methode entspricht nicht unserer Vorstellung von Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Wir fordern endlich ausreichend Studienplätze, damit sämtliche Auswahlverfahren und Zulassungshürden obsolet werden! Bis dahin bedarf es einer bundeseinheitlich Regelung der Hochschulzulassung und, wenn unbedingt nötig, der Nutzung des immer noch am wenigsten sozial selektiven Kriteriums, der Abiturnote.
 
Wir Juso-Hochschulgruppen wollen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, ein Studium aufzunehmen. Neben dem Abitur muss daher auch eine abgeschlossene Berufsausbildung in gleichem Maße zu einem Hochschulstudium der Wahl berechtigen, ohne dass zusätzliche Prüfungen oder Leistungsnachweise erbracht werden müssen. Wir wollen einheitliche und unkomplizierte Regelungen, um beruflich Qualifizierten den Übergang an die Hochschule zu ermöglichen.
 
Beim Übergang zum Master beginnen sich Hochschulen abzuschotten, indem bestimmte Kurse und Module vorausgesetzt werden. Eine Bevorzugung von bereits an der Hochschule immatrikulierten Studierenden der Hochschulen lehnen wir ebenso wie eine versteckte Landeskinderregelung ab.
 

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